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Apple Tablet mit oder OLED Display?


Die Gerüchteküche brodelt. Topthema scheint derzeit der Apple Tablet zu sein, der neuesten Gerüchten zufolge in zwei Versionen erscheinen soll – einmal mit und einmal ohne OLED-Beleuchtung. Einigen Quellen zufolge, soll Apple planen, sein Tablet bereits im ersten Quartal des Jahres 2010 auf den Markt zubringen. Hingegen berichten weitere Quellen nun, dass eine Einführung erst für das zweite Halbjahr angedacht ist, da der Hersteller anscheinend einige Änderungen an den verbauten Kompontent plant. So sollen sich nun auch die beiden Versionen nicht nur durch die OLED-Beleuchtung sondern ebenfalls durch die Displaygröße unterscheiden.  Die Version mit herkömmlichen Display soll mit 10,6 Zoll aufwarten und die Version mit OLED-Beleuchtung fällt im Display mit 9,7 Zoll ein wenig kleiner aus.

Der Preis der beiden Tablets wird aufgrund der unterschiedlichen Displays ebenfalls variieren. Auf den ersten Blick mag es ungewöhnlich erscheinen, dass das Apple Tablet mit dem kleineren Display teurer sein wird. Bei nährer Betrachtung jedoch macht dies durchaus Sinn – liegt doch der Einkaufspreis für OLED-Displays bereits bei circa 500 USD. Technisch unterscheiden sich die herkömmlichen LCD-Displays durch die benötigte Hintergrundbeleuchtung, die bei OLED-Displays komplett entfällt, da jedes Pixel durch ein eigenes OLED dargestellt wird und somit quasi selbstleuchtend ist. Schätzungen zufolge könnten die Gesamtproduktionskosten für das Tablet-Mac bei etwa 1.700 USD liegen und im laufe der weiteren Produktion auf 1.200 USD pro Stück sinken. Experten sehen nur einen Erfolg für das Tablet-Mac, wenn dessen Verkaufspreis unter 700 USD liegen wird. Dies wird sicherlich nicht für die OLED-Variante machbar sein. Bei nährer Betrachtung der Herstellungskosten, liegt ein Verkaufspreis von um die 2.000 USD für die OLED-Version des Tablets eher im Bereich des Wahrscheinlichen. Für das Tablet mit LCD-Display könnte jedoch – wenn auch nur zu Lasten der Marge – ein Preis von 800 – 1000 USD angestrebt werden.

Die Taktik, Produkte unter den eigenen Herstellungskosten zu verkaufen, hat sich in der Vergangenheit bereits häufiger für Hersteller gelohnt um verloren Boden in einem Marksegment wieder gut zu machen. Dieses Konzept funktioniert jedoch in aller Regel nur kurzzeitig und muss durch Gewinne in anderen Sparten ausgeglichen werden. Da Apple mit dem Tablet offensichtlich auf den Markt “Netbooks und mobile Ebookreader” abzielt, wäre ein solches vorgehen durchaus denkbar. Andere Sparten des Unternehmens wie ITunes oder der App-Store könnten scheinbar ein solches kurzfristiges Verlustgeschäft kompensieren. Auch die Frage des verwendeten Betriebssytems scheint weitgehend unbeantwortet zu sein. Vermutet wird ein Gerät auf der Basis des Iphone-OS v. 3.xx ohne externe Tastatur. Es bleibt also spannend!



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