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News zu Organic LED Displays & OLED-Handys
 
 

Wie funktioniert OLED?


Die Abkürzung OLED steht für Organische Leuchtdiode. Diese besteht aus organischen halbleitenden Materialien. In der Natur ist das Glühwürmchen ein bekannter Vertreter in Sachen Lumineszenz. Die OLED bestehen aus mehreren Schichten. Am Anfang wird auf eine Anode aufgebaut. Nach einigen Schichten kommt zum Schluss die Katode. Die besteht meist aus Aluminium oder Barim. Das Prinzip funktioniert durch den Austausch von negativen und positiven Ladungen. Treffen beide Ladungen in einer bestimmten Schicht aufeinander, entsteht ein Zustand der Exziton genannt wird. Dabei bilden sich die gewollten Farbstoffmoleküle. Die Farben des entstehenden Lichtes richten sich nach dem jeweiligen Energiezustand.

In der Forschung sind heute zahlreiche organische Stoffe bekannt, die unter Spannung in verschiedenen Farben leuchten. Natürlich sind die organischen Materialien sehr empfindlich und müssen ständig gegen Feuchtigkeit oder Luft geschützt werden. In der Regel wird das durch eine Schicht aus Glas gemacht. Diese moderne Technologie findet heute ein riesiges Einsatzspektrum. Vor allem in der Unterhaltungselektronik erfreut sich die OLED Technologie an immer größerer Beliebtheit. Ihr Einsatz geht vom Display bis zum Bildschirm.

Die Entwicklung der OLED Bildschirme bietet einige Vorteile. Da das Material sehr dünn ist, kann es auf viele verschiedene Stoffe gedruckt werden. So können Bildschirme in die Kleidung integriert werden. Diese Bildschirme verfügen auch über eine hohe Kontrastauflösung. Das wiederum sorgt für eine höhere Energieeinsparung als bei herkömmlichen Geräten. Ideal dafür diese Technologie ist der Einsatz bei Notebooks oder Handys. Ein OLED Bildschirm hat ein niedriges Gewicht und die Displays sind vollfarbtauglich. Auch die niedrigen Herstellerkosten überzeugen den Einsatz in der modernen Medienwelt. Leider hat diese Technologie auch einige Nachteilte. Einer davon ist die relativ geringe Lebensdauer der organischen Materialien. Auch äußere Umwelteinflüsse wie Staub oder Feuchtigkeit, können dem Material schaden.

Der größte Einsatz der OLEDs liegt heute noch in der Beleuchtung. Hier werden zukunftsorientierte Raumbeleuchtungen oder der drahtlose Fernsehempfang auf hauchdünnem Glas entwickelt. Das bedeutet, dass sich mit der Weiterentwicklung der OLED Technologie auch die Informations- und Medienwelt grundlegend neu entwickelt. Mit Hilfe von digitalen Gadgets können in naher Zukunft Uhren oder Taschenrechner auf der Hand zu sehen sein. Die Entwicklung dieser Technologie ist nicht nur vielfältig und spannend, sondern wird in vielen Bereichen ihren Platz finden.



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